Mitstreiter_innen für FASS gesucht

FASS Flyerentwurf 2012

Das Forum antirassistischer Schüler_innen in Sachsen im November 2011 war wieder ein voller Erfolg: Ein Tag mit vielen interessierten jungen Leuten, vielen Inis, super Workshopangeboten und tollen Eindrücken. Der beste Beweis für den Erfolg: Auch 2012 wird wieder ein FASS in Burgstädt stattfinden, voraussichtlich am 17. November. Auch in diesem Jahr soll das FASS die Gelegenheit sein, dass junge Leute in ihrem Engagement gegen Rassismus und Diskriminierung zusammen kommen, neue Inhalte und Projekte kennen lernen und sich austauschen.

Das FASS ist ein Kooperationsprojekt der Falken in Sachsen, des Netzwerks für Demokratie und Courage und des Kulturbüro Sachsen. Wir suchen Mitstreiter_innen für das Orgateam, die Lust haben, das FASS mit zu überlegen, zu planen, zu gestalten, durchzuführen und auszuwerten. Wer sich angesprochen fühlt, ist herzlich eingeladen zu einem Planungsworkshop am Samstag, den 16. Juni 2012, ab 10 Uhr im NDC-Büro in der Jägerstraße 5-7, 09111 Chemnitz (Reisekosten können wir euch erstatten).

Bitte fragt bei Fragen nach und meldet euch bei Interesse an bei Steff im Falken-Büro (Kontakt).

“Isch find’ die Liebe scheiße …

… weil’s so kompliziert ist.”

Ihr seid alle herzlichst zum nächsten Fff…t! bei Bine eingeladen.

Nächste Woche Donnerstag, 12.04., – 17:30.

Stefan gibt seinen Abschied und spendiert Bier.

Tina und Bine

P.S.: Wenn du nicht weißt, wo BINE gerade wohnt, schreib ‘ne Mail an sabine.troitzsch@falken-leipzig.de

Meckern ist jetzt offiziell erlaubt!

Jetzt ist es (endlich) amtlich: Kinder haben das Recht sich zu beschweren, wenn ihre Rechte verletzt werden – und die Staaten sind dann verpflichtet, diese Rechte auch durchzusetzen.

An sich eine Selbstverständlichkeit, sollte man meinen. Doch anscheinend brauchen viele erwachsene Politikerinnen und Politiker bei so was immer etwas länger um es zu kapieren. Doch nun haben Deutschland und bisher 15 weitere Staaten das sogenannte Zusatzprotokoll zur UN-Kinderrechtskonvention unterzeichnet.

Darin steht, dass Kinder auf der ganzen Welt ihre individuellen Rechte einklagen können. Das heißt, wenn Kinder ihre Rechte verletzt sehen und sich offiziell beschweren, müssen die Staaten darauf reagieren. Die Unterschrift ist also erst mal eine gute Sache.

Doch heißt das leider noch lange nicht, dass deswegen alle Kinderrechte in Deutschland umgesetzt sind. Noch immer wird die Meinung von Kindern viel zu wenig gehört und noch immer werden die Kinderrechte von Flüchtlingskindern in Deutschland kaum beachtet.  Außerdem wissen viele Kinder noch immer nichts oder viel zu wenig über ihre Rechte. Aber um sich über etwas beschweren zu können, muss man ja vorher das Wissen über die eigenen Rechte und Möglichkeiten haben. Es gibt also noch ganz viel zu verbessern.

Aber ab jetzt wisst ihr ja: Meckern ist offiziell erlaubt!

(P.S.: Weitere Infos gibt es unter anderem hier.)

Einladung zu DAS Seminar 24.-26. Februar

Beim ersten DAS Seminar im Februar 2010

Liebe Falken, liebe Freundinnen und Freunde,

endlich wieder DAS Seminar! Wieder einmal haben wir uns die feinsten Themen herausgepickt. Zusammen wollen wir am letzten Wochenende im Februar wegfahren, Texte lesen, Methoden ausprobieren, neue Methoden überlegen, Lagerfeuer machen, Spiele spielen und zusammen Spaß haben – ein wunderbares, gemütliches Falkenwochenende soll es werden.

DAS Seminar

Interkulturelle Pädagogik, Mädchenarbeit, Jungenarbeit

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Das böse böse Internet – Teil I: Soziale Netzwerke

Kennt ihr dieses “Internet”? Schon mal was davon gehört? Blöde Frage. Klar habt ihr. Doch manchmal ist das gar nicht so einfach im Netz keinen Fehler zu machen. In den letzten Jahren verbringen wir immer mehr Zeit im Netz und gestalten aktiv Inhalte im Internet selbst.

In unregelmäßigen Abständen wollen wir euch hier ein paar kleine Hilfen geben, damit ihr euch sicher im Internet bewegen könnt. Wenn ihr was Bestimmtes wissen wollt, könnt ihr uns auch einfach eine Nachricht schreiben und wir versuchen sie euch zu beantworten. Und wenn ihr hier was nicht versteht, dann sagt uns das auch.

Eines vorweg: Dieser Beitrag hat nicht den Anspruch der Vollständigkeit oder auch Alleingeltungsanspruch. Wenn ich was vergessen habe oder euch noch was einfällt, dann schreibt das doch einfach als Kommentar. Und wenn ihr eine andere Meinung habt als ich, dann schreibt sie. Wir können das hier ja diskutieren. Ich würde mich drüber freuen.

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Schüler_innen machen ein „FASS“ auf gegen Rassismus – Erlebnisbericht vom Forum antirassistischer Schüler_innen in Sachsen 2011

Das diesjährige FASS wurde auf Wunsch der “d.a.s.-Gruppe Borna” nach Borna geholt und gemeinsam mit den Jugendlichen vorbereitet. Das gemeinsame Vorbereiten mit den Schülerinnen und Schülern war uns von Anfang an total wichtig. Wir wollten, dass sie diese Veranstaltung nach ihren Vorstellungen mitgestalten können. Das Demokratieverständnis, für welches wir eintreten, wurde somit auch während der Planung und Gestaltung des FASS’ gelebt. Immer mit dabei war das Netzwerk für Demokratie und Courage (NDC). Zu unserer Freude gewannen wir sogar noch das Kulturbüro Sachsen als Kooperationspartner für das Projekt in 2011 hinzu.

Am Samstag, dem 05.11.2011, fand in Borna zum sechsten Mal das „Forum antirassistischer Schüler_innen in Sachsen“ an der Dinter-Mittelschule statt. Es trafen sich rund 100 interessierte junge Menschen aus dem ganzen Freistaat, um ihre Gedanken und Erfahrungen auszutauschen, zu diskutieren, Kontakte zu knüpfen, um Zivilcourage zu stärken und zu aktivem Handeln zu ermutigen. Zum sechsten FASS kamen viele, die schon früher dabei waren. Sie brachten aber auch zahlreiche neue Interessent_innen mit.

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Eine Umsonst-Kiste für den Gruppenraum

In meinem alten Haus hatten wir unten im Erdgeschoss eine ebenso schicke wie  beliebte “Umsonst-Kiste” rumstehen. Dort haben die Leute ihre nicht mehr benötigten Sachen reingetan, die viel zu schade zum Wegwerfen waren, uns aber dennoch irgendwie im Weg waren. Manchmal passen einem die Klamotten von der Größe her nicht mehr, manchmal vom Stil. Oder die DVD war halt schon ein paar Mal geguckt und jemand anders war dran. Oder man fand auch mal eine Rarität aus dem vergangenen System, die einfach nur cool aussah. (Das trifft auf Musik-CDs gleichermaßen wie auf die “Schöner-unsere-Städte-und-Gemeinden-Mach-Mit-”Plakette.) Oder man wollte ein sinnloses Geschenk loswerden. Oder so.

Teilweise hätte man die Sachen auch verkaufen könnnen, aber es geht ja gerade um ein nachbarschaftlich-solidarisches Miteinander ohne Profite. Dort habe ich jedenfalls ne Menge Sachen unterbekommen, über die sich Leute dann gefreut haben. (Wenn nicht, hat mein Nachbar J. sie, nachdem sie eine Weile zum Kisten-Hüter mutiert sind, in den Müll geschmissen, ein nicht zu unterschätzender Beitrag für die Attraktivität unseres Angebotes.) Und ich habe sogar hin und wieder mal was mitgenommen.

Letzte Woche hatte ich einen Rappel und habe begonnen Dinge auszusortieren. Hosen, Jacken, Pullover, Bücher, CDs, alles mögliche. Wir sind aber letztes Jahr umgezogen und in unserem neuen Haus gibt es keine Umsonst-Kiste. Es gibt sowieso in den wenigsten Häusern Umsonst-Kisten. Und jetzt fehlt sie mir. Die kleine improvisierte Umsonst-Kiste vor meiner Wohnungstür in der neuen Wohnung hat sich jedenfalls nicht so bewährt, obwohl echt krass schicke Sachen drin sind. Es kommt halt kaum jemand im fünften Stock vorbei und meine neuen NachbarInnen sind bestimmt nicht so angetan, wenn ich im Erdgeschoss einen Umsonst-Laden aufmache. So etwas lebt ja auch immer von BesucherInnen, gerne auch von solchen, die gerade deswegen vorbeikommen. F. sagte einmal zu mir, wir hätten im Haus die beste Umsonst-Kiste, die er kennt, und das war schon ein tolles Kompliment.

Zum Glück fiel mir letzte Woche mal wieder auf, wie schön es in unserem Gruppenraum sein kann, wenn sich jemand um ihn kümmert. Er wurde zum Treffen ein bisschen verschönert und hat eine wirklich sehr schöne Stimmung ausgestrahlt. Wir hatten die tollsten Ideen, eine Nachtwanderung mitten in Leipzig, wir fahren bald zusammen nach Belgien, wir gehen alle zusammen baden – aber das ist ein anderes Thema.

Weil eine Umsonst-Kiste auch immer ein Stück Begegnung ist, die dem Gruppenraum manchmal fehlt, dachte ich mir, ich mache dort eine Umsonst-Kiste auf. Macht wer mit? – dann machen wir lieber einen Umsonst-Schrank auf. Im zweiten Stockwerk stehen bis zur Neuvermietung ab Februar auch 100 m² frei …

Erstes Falkentreffen am 5. Januar 2012

Liebe Falken,
liebe Freundinnen und Freunde,
liebe Interessierte,

wir wünschen euch einen guten Start ins neue Jahr mit allen Wünschen, die man so wünscht. Für die erste Woche in 2012 haben wir auch gleich einen richtigen Knaller für euch: Das erste Falkentreffen des neuen Jahres steht an.

Donnerstag, der 5.Januar 2012
18.00 Uhr – 21.00 Uhr
Gruppenraum, Rosa-Luxemburg-Str. 19/21

Wir wollen mit euch gemeinsam einen Ausblick auf das Kommende wagen, gemeinsam Ideen für Aktionen spinnen und auch auf das neue Jahr anstoßen. Da wir im Gruppenraum sind, kann nicht gekocht werden. Wir bitten euch daher einfach was leckeres von zu Hause mitzubringen. Für Getränke ist gesorgt.

Wir freuen uns megamäßig, wenn ihr kommen könnt. Das wäre absolut … äh … affengeil!

Freundschaft,
Enrico, Tina und Stefan

Werde Helfer_in im Falken-KidsCamp 2012!

im KidsCamp 2010

Liebe Freundin, lieber Freund,

auch 2012 wird es wieder stattfinden: das Falken-Kidscamp. Dieses Mal geht es nach Immenreuth in die bayrische Oberpfalz. Hast du Lust, an diesem kunterbunten, selbstorganisierten und basisdemokratischen Sommerzeltlager mitzuwirken? Für unser Falken-KidsCamp im nächsten Jahr sind wir noch auf der Suche nach engagierten und kreativen Helfer_innen.

Als Helfer_in im Falken-KidsCamp kannst du nicht nur den Kindern und Jugendlichen eine schöne und spaßige Zeit bereiten, an die sie sich gerne zurück erinnern werden. Du selber machst auch viele neue interessante Erfahrungen, die dich manchmal auch an deine Grenzen und darüber hinaus bringen werden. Das Helfer_innenteam bildet dabei auch eine Gruppe im Zeltlager, die sich gegenseitig unterstützt und Spaß hat. Außerdem lernst du neue Leute kennen, machst pädagogische und organisatorische Erfahrungen und verstrickst dich in politische Diskussionen. ;)

Hier ein paar Fakten zum Falken-KidsCamp:

  • Wir werden voraussichtlich 60 Kinder (sieben bis 13 Jahre), 30 Jugendliche (14 bis 17 Jahre) und 30 Helfer_innen sein.
  • Jede Gruppe hat eine Helferin und einen Helfer. Unser Küchenteam besteht aus fünf Leuten.  Darüber hinaus sind wir noch Helfer_innen mit besonderen organisatorischen Aufgaben.
  • Demokratie und Selbstorganisation von Anfang an, durch gemeinsame Gestaltung, Vorbereitung und Entscheidungen im Team, auch schon bevor das Zeltlager beginnt
  • Es gibt ein Orgateam für die gesamte Organisation, in dem Jede_r mitarbeiten kann.

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Einladung zum Falkentreffen im Dezember!

Liebe Falken,

„Wir möchten Teil einer Jugendbewegung sein!“ Unter diesem Thema steht unser Falkentreffen (a.k.a. Fff…t!) am 8.12.2011, ausnahmsweise nicht der erste, sondern der zweite Donnerstag im Monat! Das Fff..t! findet diesmal in der B27 statt. Wer nicht weiß, wo das ist, kann den genauen Ort gerne über unser Kontaktformular erfragen.

Losgehen wird es 17 Uhr mit Kochen und Essen, danach – also etwa ab 18 Uhr – werden wir uns in den kurzen organisatorischen Teil und in die inhaltliche Auseinandersetzung mit der Leipziger Acampada-Bewegung stürzen. Wir wollen uns dabei kritisch mit Zielen und Formen ihrer politischen Praxis auseinandersetzen, um uns am Ende des Treffens eine Meinung bilden zu können. Es wird auch etwas Schickes zum Mit-nach-Hause-Nehmen geben. :-)

Kommt zahlreich.

Wir freuen uns.


Über uns

Die Falken sind ein Verband, in dem Kinder und Jugendliche bestimmen, was gemacht wird.
Wir sind unparteilich, aber nicht unpolitisch! Denn wir setzen uns für eine bessere Welt für alle ein, besonders für Kinder und Jugendliche und gegen Rassismus.
Bei den Falken kannst du ein Stück dieser anderen Welt (er)leben: In selbstorganisierten Gruppenstunden, bei demokratischen Zeltlagern und in der alltäglichen Falken-Arbeit.

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