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Pub-Quiz: Leipziger Meuten und Jugend im Nationalsozialismus

Hunderte von Jugendlichen widersetzten sich von 1933 bis 1939 dem nationalsozialistischem Regime und trafen sich in selbstorganisierten Gruppen im Stadtteil. Bekannt wurden diese Jugendlichen unter dem Namen Leipziger Meuten.
Viele von ihnen waren vor der Machtübernahme in bündischen oder sozialistischen Jugendgruppen aktiv und versuchten nun, ihre Freizeit außerhalb der Hitlerjugend und dem Bund Deutscher Mädel zu organisieren und sich eigene Räume zu schaffen.

Die Falken Leipzig möchten sich dieses Jahr in einem Projekt näher mit diesen Gruppen auseinandersetzen um Anknüpfungspunkte für uns als antifaschistische und sozialistische Jugendorganisation zu finden, gemeinsam mehr über das Leben von Jugendlichen im Nationalsozialismus zu erfahren und neue Ideen für Aktionen gegen Antisemitismus und Nazis zu entwickeln. 

Als kleine Auftaktveranstaltung laden wir deshalb zu einem virtuellen Pub Quiz ein.  Das Quiz beginnt am 14.05. um 18.00 Uhr. Wir werden dafür Zoom benutzen. Wenn ihr Bock habt, vorbeizuschauen, schreibt uns am besten eine Nachricht (E-Mail an: meuten@falken-leipzig.de, Whatsapp an Oli oder Julius oder über Facebook und Instagram). Dann können wir euch den Einladungslink schicken. Wir werden den Link aber auch nochmal bei Facebook und Instagram posten.

Am Besten bringt ihr auch noch ein paar Freund*innen mit, weil so ein Pub Quiz am meisten Spaß macht, wenn man als Gruppe mitmacht! Natürlich könnt ihr auch einfach mitmachen, wenn ihr nur Bock auf das Quiz habt, aber gar nicht an dem Projekt mitarbeiten wollt oder könnt. Ansonsten braucht ihr nur einen Computer mit einer Webcam (im Zweifel geht es auch mit dem Smartphone), Getränke und Knabberzeug und dann kanns auch schon losgehen!

Wir freuen uns auf euch!

(Altersgruppe: 14-17 Jahre)

Der 1. Mai … für Rote Falken

Obwohl der 1. Mai Tag der Arbeit ist, arbeiten nur wenige Menschen. Denn es ist ein Feiertag. Die meisten haben frei und nutzen den Tag, um einen Ausflug zu machen oder zu einer 1. Mai Demonstration zu gehen. Aber warum feiern wir eigentlich einen Tag die Arbeit und arbeiten nicht?


Angefangen hat alles in der Zeit der ersten großen Fabriken. Die Menschen, die in den Fabriken arbeiten mussten, ging es meistens sehr schlecht. Sie arbeiteten elf oder zwölf Stunden am Tag, verdienten kaum genug Geld, um satt zu werden und oft konnten sie jederzeit ihren Arbeitsplatz verlieren. Dazu war die Arbeit anstrengend und gefährlich. Damit waren die Menschen, sie waren alle Arbeiter*innen, nicht zufrieden. Sie wollten nicht mehr so lange arbeiten. Deshalb taten sie sich zusammen und forderten Verbesserungen. Eins ihrer Ziele war der acht Stunden Tag. Ihr Motto war: „8 Stunden Arbeit – 8 Stunden Freizeit und 8 Stunden Schlaf“. Heute ist der acht Stunden Arbeitstag normal, doch damals behaupteten die Chefs, dass dies unmöglich wäre. Darum mussten die  Arbeiter*innen oft dafür demonstrieren.

Dies geschah in vielen Ländern. So auch am 1. Mai 1886 in den USA. Es gab eine große Demonstration an der 400.000 Menschen teilnahmen. Sie demonstrierten dort auch für den acht Stunden Tag. Manche wollten sogar nur vier Stunden arbeiten. Bei der Demonstration, die auf dem Haymarket stattfand, warf ein Fremder eine Bombe und tötete einen Polizisten. Die Polizei fing an zu schießen. Es starben 20 Menschen und 30 wurden verletzt. Dieses Ereignis ging als das Haymarket Massaker in die Geschichte ein. Drei Jahre später einigten sich Arbeiter*innen aus der ganzen Welt an genau diesem Tag, dem 1. Mai,  in ihren Ländern für bessere Arbeitsbedingungen zu demonstrieren. Sie wollten damit auch an das Haymarket Massaker erinnern. Ein Jahr später gab es dann auch die ersten Demonstrationen im Deutschen Kaiserreich. Hier wurden sie Maispaziergänge genannt. Die Chefs, den die Fabriken gehörten, fanden das nicht gut. Sie drohten den Arbeiter*innen, dass sie aus den Fabriken ausgesperrt, gekündigt oder auf schwarze Listen kommen werden. Arbeiter*innen, die auf so einer Liste stehen, bekommen in ihrem Wohnort keine Arbeit mehr. Das wäre für die viele Familien sehr schlimm gewesen. Denn ohne Arbeit, keine Wohnung und kein Essen. Trotz der Gefahr ihre Arbeit zu verlieren, kamen 100.000 Menschen zu den Maispaziergängen.

Den Wunsch, nur acht Stunden am Tag zu Arbeiten, konnten die Arbeiter*innen allerdings erst im Jahr 1918 durchsetzen.

Zum Feiertag wurde der 1. Mai erst 1919. Allerdings auch nur für dieses eine Jahr. Ab 1933 wurde der 1. Mai zu einem dauerhaften Feiertag. Das hatte allerdings nichts mit dem Feiertag zu tun, wie wir ihn heute kennen. Die deutschen Faschist*innen nutzten ihn nur für die gezielte Manipulation der Bürger*innen.

Obwohl heute der acht Stunden Tag vorgeschrieben ist, gehen immer noch viele Menschen demonstrieren. Viele von ihnen sind immer noch unzufrieden und fordern bessere Arbeitsbedingungen. Sie wollen mehr Geld, mehr Urlaub und natürlich weniger Arbeiten. Das wollen wir Falken auch.


Was hat es mit diesem * auf sich und warum steht da immer Arbeiter*in und nicht Arbeiter und Arbeiterin? Oft werden Menschen in zwei Geschlechter eingeteilt – in Frau und Mann. Allerdings gibt noch viel viel mehr Geschlechter. Wenn wir nur Arbeiter schreiben würden, dann denken die Menschen meistens nur an Männer, wenn sie das lesen und das wollen wir nicht. Das Gendersternchen soll zeigen, dass es neben den Geschlechtern Mann und Frau noch viel viel mehr gibt und alle Menschen angesprochen werden. So sieht das Gendersternchen aus *. Deswegen schreiben wir Arbeiter*in.

Unter der Rubrik … für Rote Falken, wollen wir kleine und einfach verständliche posts schreiben. Damit wollen wir Ereignisse, Begriffe und alles was uns im Falken Alltag so begegnet, für viele zugänglich machen. 


Ein großes Danke geht an alle Genoss*innen und politischen Freund*innen die uns beim schreiben geholfen haben.

Absage Frühlingscamp

Liebe Mitglieder, Teilnehmer*innen und Interessierte,

nachdem wir erst einmal die Entwicklung der aktuellen Krise abgewartet haben, müssen wir das für den vom 21.-24.5.2020 geplante Frühlingscamp absagen. 

Wir bedauern dies zutiefst und hoffen, dass die anderen geplanten Maßnahmen, wie zum Beispiel das Sommercamp u.ä., durchgeführt werden können. Hierfür suchen wir auch schon nach möglichen alternativen Veranstaltungsformaten.

Wir wünschen euch alles gute und halten euch auf dem Laufenden was die kommenden Maßnahmen anbelangt.

F!

Das Frühlingscamp Orga-Team

Kickoff Treffen: Falken Arbeit in Zeiten der Corona Krise

Die aktuelle Krise fordert von uns ein radikales Umdenken in unserer Arbeit. Zum einen von unseren bisherigen Angeboten, als auch konkret neue Herausforderungen. Bei dem Treffen soll es darum gehen,gemeinsam zu schauen in welche  Bereichen es Interesse gibt (egal ob Bildungsangebote, Angebote für Kinder oder praktische politische Intervention) und dann in Kleingruppen zu erarbeiten, was genau gemacht werden soll und wie diese Angebote umgesetzt werden können. Dafür haben wir einige best-pratice Beispiele als Inspiration gesammelt und eine Doc erstellt in dem ihr eure Ideen schon einmal eintragen könnt. 
Mit diesem Kick-off wollen wir ermöglich, dass sich der Verband solidarisch in die Krise einbringt, egal ob praktisch bei der Gestaltung von Freizeit oder in Bereich der politischen Intervention. 

Das Kick-off findet am 26.03.2020 um 17 Uhr statt.
(Bitte tragt euch ein, damit wir wissen, ob es sich lohnt)

Da aktuell viele Tools für Konferenzen Serverprobleme haben informieren wir euch rechtzeitig über unsere Kanäle, auf welcher Plattform ihr euch für die Konferenz dazuschalten könnt.

Überlegt euch vorher (gerne auch mit euren Gruppen), was ihr gerne machen würdet und tragt es ein.
Hier könnt ihr euch Ideen/Formate ansehen:
Dokument mit Beispielen und Vorschlägen
Hier könnt ihr eure eigenen Ideen Eintragen:
Ideensammlung

Liebe Mitglieder, Teilnehmer*innen und Interessierte, auf Grund der aktuellen Situation im Bezug auf Corona wird der SJ – Die Falken, Landesverband Sachsen alle geplanten Maßnahmen bis vorerst 30. April 2020 nicht durchführen.

Alle Mitarbeiter*innen aus dem Landesbüro befinden sich bis dahin ebenfalls im Homeoffice. Wir sind über den Zeitraum zu den gewohnten Büroöffnungszeiten über unser Bürohandy (0341-1499 0229) für euch erreichbar! Danke für euer Verständnis, Freundschaft!

Zeltlagerdemokratie

Liebe Genoss*innen,

wie ihr vielleicht bereits gehört habt, wollen wir einige Änderungen im Sommercamp der Falken Sachsen und Thüringen einführen. Das betrifft sehr grundlegend das Demokratiekonzept und dessen Elemente, wie bspw. die Vollversammlung, die in manchen Hinsichten ein Ritual ohne inhaltliche Befüllung geworden ist. Dagegen wollen wir mit allen Helfer*innen und Interessierten diskutieren, welche anderen Formen der Selbstverwaltung wir für unser Zeltlager nutzbar machen können. Hierzu haben wir Vorschläge für ein Rätekonzept ausgearbeitet.

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SJ – Fahrt

Diese Fahrt ist für Teilnehmer*innen von 15 bis 17 Jahren ausgeschrieben.

Auch diesem Jahr wird es erneut eine unserer SJ – Fahrten geben! Diese findet vom 19. – 22. Oktober 2020 in Köln statt. Wenn euch anmelden wollt, könnt ihr das Anmeldeformular für die Fahrt unter https://falken-sachsen.de/anmeldungen/ nutzen. Der Teilnehmer*innenbeitrag liegt je nach Selbsteinschätzung zwischen 30 und 50€.

Bei Fragen meldet euch gern unter info@falken-sachsen.de

Kinderfreizeit

Die Maßnahme wird auf Grund der aktuellen Situation im Bezug auf Corona nicht stattfinden! Danke für euer Verständnis, Freundschaft!

15. – 18. April 2020
für Teilnehmer*innen im Alter von 7 bis 11 Jahre

In den bevorstehenden Osterferien wollen wir wieder mit euch in eine unserer Kinderfreizeiten starten. Geplant sind vier gemeinsame Tage, die wir gemeinsam mit euch in Striegistal gestalten wollen. Das heißt wir werden zusammen kochen; kreativ sein; Gruppenaktivitäten im Freien machen und das tun, worauf wir alle so Lust haben .

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