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	<title>Ildiko &#8211; Falken Sachsen</title>
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	<description>Sozialistische Jugend - Die Falken, Landesverband Sachsen</description>
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		<title>Macht Held*innen zu Held*innen &#8211; auch nach Corona!</title>
		<link>https://falken-sachsen.de/macht-heldinnen-zu-heldinnen-auch-nach-corona/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ildiko]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Apr 2020 14:52:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[Antirassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitskampf]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Gesundheitsminister Jens Spahn sagte vor kurzem: &#8222;Schenken Sie der Verkäuferin im Supermarkt ein Lächeln. Schenken Sie dem Lkw-Fahrer, der Tag und Nacht Waren für Sie fährt, einen freundlichen Wink. Und schenken Sie denjenigen, die gerade unter Stress für Ihre Gesundheit arbeiten, Geduld und Mithilfe&#8220;.&#160; Es geht ihm dabei um die Menschen, die in systemrelevante Berufen [&#8230;]]]></description>
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<p class="has-text-align-left">Gesundheitsminister Jens Spahn sagte vor kurzem: &#8222;Schenken Sie der Verkäuferin im Supermarkt ein Lächeln. Schenken Sie dem Lkw-Fahrer, der Tag und Nacht Waren für Sie fährt, einen freundlichen Wink. Und schenken Sie denjenigen, die gerade unter Stress für Ihre Gesundheit arbeiten, Geduld und Mithilfe&#8220;.&nbsp; Es geht ihm dabei um die Menschen, die in systemrelevante Berufen lohnarbeiten.&nbsp; Unter anderem sind das Menschen,&nbsp; die in der Pflege, bei der Post, im ÖPNV, bei der Müllabfuhr oder in der Logistik arbeiten, Ärzt*innen, Kassierer*innen, Putzkräfte, IT-Fachleute. Sie stehen in der derzeitigen SARS-CoV-2 Pandemie besonders im Fokus, da sie die Grundversorgung mit Essen, Strom, Wasser, Internet, Medizinische Versorgung, etc. am laufen halten. Wenn sie nicht mehr ihrer Lohnarbeit nachgehen&nbsp; können, da sie z.B. selbst erkranken, stellt dies ein großes Problem für unsere Gesellschaft dar.&nbsp;</p>



<span id="more-5333"></span>



<p class="has-text-align-left"><br>Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat sich die systemrelevanten Berufe in einer Studie genauer angeschaut. Sie haben untersucht, wie angesehen diese Berufe in der Gesellschaft sind; wie hoch sie entlohnt werden und wie diese zwischen Frauen und Männern aufgeteilt sind. Zusammengefasst kam dabei heraus, dass diese Berufe ein schlechtes Ansehen haben und zudem unterdurchschnittlich bezahlt werden. Außer es ist Krisenzeit – dann wird auch einmal geklatscht und zurück gelächelt. Zudem stellt das DIW fest, dass diese Berufe zu 75 % von Frauen ausgeübt werden¹.&nbsp;<br></p>



<p class="has-text-align-left">Frauen sind meist mehrfacher Diskriminierung ausgesetzt. So verdienen Frauen durchschnittlich 20% weniger als Männer², da sie oft schlechter bezahlten Berufen nachgehen. Auch wenn Frauen die gleiche Ausbildung haben und dieselbe Lohnarbeit ausüben wie ihre männlichen Kollegen, bekommen sie immer noch 5% weniger Lohn².&nbsp; Dieser Lohnunterschied wird Gender Pay Gap genannt. Dazu kommt, dass viele Arbeiten, die Frauen machen, gar nicht bezahlt werden und somit keine anerkannte Lohnarbeit sind. Darunter zählt z.B. die Care-Arbeit. Unter Care-Arbeit werden Aufgaben, wie die (eigene) Kindererziehung, für andere da sein, sich um Angehörige kümmern und sie pflegen, Essen kochen oder etwa die Wohnung putzen zusammengefasst³.&nbsp; Darüber hinaus sind Frauen am Arbeitsplatz einem höheren Risiko sexueller Belästigung ausgesetzt⁴. Schwarze Frauen, Women of Color oder Menschen mit Migrationshintergrund berichten zudem von Diskriminierungserfahrungen aufgrund von Rassismus⁵.</p>



<p class="has-text-align-left"><br>Offensichtlich wird sich von einem Lächeln oder abendlichen Applaus an dem Leben der Menschen nicht viel ändern. Es ändert nichts daran, dass Menschen diskriminierende und verletzende Erfahrungen bei der (Lohn-)Arbeit machen, und die Miete kann davon auch keine*r bezahlen.&nbsp;</p>



<p class="has-text-align-left"><strong><br>Es braucht Arbeitskämpfe!</strong> Für gleiche, aber vor allem höhere Entlohnung. So werden Held*innen auch zu Held*innen, auch wenn die Pandemie vorbei ist und die Miete kann davon unter anderen auch gezahlt werden.</p>



<p class="has-text-align-left"><strong><br>Es braucht feministische und antirassistische Kämpfe!</strong> Damit alle Menschen, sicher und ohne Angst vor Diskriminierung, leben und arbeiten können.</p>



<p class="has-text-align-left"><strong><br>Es braucht Solidarität!</strong> Damit die Menschen bei ihren Kämpfen, z.B. bei einem Streik oder Abwehr von Übergriffen nicht alleine dastehen.</p>



<p class="has-text-align-left"><br>¹ <a href="https://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.743854.de/diw_aktuell_28.pdf">https://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.743854.de/diw_aktuell_28.pdf</a> (18.04.2020)</p>



<p class="has-text-align-left">² <a href="https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2020/03/PD20_097_621.html">https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2020/03/PD20_097_621.html</a> (18.04.2020)</p>



<p class="has-text-align-left">³ <a href="https://www.sueddeutsche.de/leben/care-arbeit-bezahlung-1.4823395">https://www.sueddeutsche.de/leben/care-arbeit-bezahlung-1.4823395</a> (18.09.2020)</p>



<p class="has-text-align-left">⁴ <a href="https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/gleichstellung/frauen-vor-gewalt-schuetzen/sexuelle-belaestigung">https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/gleichstellung/frauen-vor-gewalt-schuetzen/sexuelle-belaestigung</a> (18.09.2020)</p>



<p class="has-text-align-left">⁵ <a href="https://www.zeit.de/arbeit/2020-01/rassismus-job-arbeitsplatz-alltag-diskriminierung-kollegen">https://www.zeit.de/arbeit/2020-01/rassismus-job-arbeitsplatz-alltag-diskriminierung-kollegen</a>&nbsp; (18.09.2020)<br></p>
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		<title>Wir trauern um unseren Genossen Max</title>
		<link>https://falken-sachsen.de/wir-trauern-um-unseren-genossen-max/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ildiko]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jan 2020 10:31:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[unsortiert]]></category>
		<category><![CDATA[Vorstand]]></category>
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					<description><![CDATA[In den frühen Morgenstunden des 30. Dezember 2019 zerstörte ein schwerer Dachstuhlbrand das Seminarhaus des Vereins Ökostation Deister-Vorland e.V. in Barsinghausen-Großgoltern. 61 Menschen konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen. Nach den Löscharbeiten barg die Polizei einen Toten.&#160; Wir haben einen Genossen verloren. Am frühen Nachmittag des 30. Dezember wurde aus der Befürchtung tragische Gewissheit: Bei dem [&#8230;]]]></description>
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<p>In den frühen Morgenstunden des 30. Dezember 2019 zerstörte ein schwerer Dachstuhlbrand das Seminarhaus des Vereins Ökostation Deister-Vorland e.V. in Barsinghausen-Großgoltern. 61 Menschen konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen. Nach den Löscharbeiten barg die Polizei einen Toten.&nbsp;</p>



<p>Wir haben einen Genossen verloren. Am frühen Nachmittag des 30. Dezember wurde aus der Befürchtung tragische Gewissheit: Bei dem Todesopfer des Brandes in Barsinghausen handelt es sich um unseren Genossen Max Lehner. Sein Tod schockiert uns und lässt uns fassungslos zurück. Unser Mitgefühl und unsere Trauer gilt seiner Familie, Angehörigen und Freund*innen.&nbsp;</p>



<p>Max war erst im November des Vorjahres zu unserer Gruppe der SJD – Die Falken Jena gestoßen. Aufgeschlossen und engagiert brachte er sich in unser Verbandsleben ein und wurde rasch Teil unserer Gruppe. Durch den Brand am 30. Dezember wurde er viel zu früh aus dem Leben und unserer Mitte gerissen.&nbsp;</p>



<p>In Barsinghausen fand wie jedes Jahr das Winterdinx-Seminar der SJD &#8211; Die Falken Bezirksverband Braunschweig mit 62 Teilnehmenden statt. Das Seminar ist ein Kooperationsprojekt des BZ Braunschweig, sowie der Landesverbände Bremen, Hamburg und Thüringen der SJD &#8211; Die Falken. Dort kommen Jugendliche und junge Erwachsene über die Silvesterzeit zusammen um sich gemeinsam mit politischen und pädagogischen Themen auseinanderzusetzen. Darunter waren auch sechs Genoss*innen aus Jena. Dank der Rauchmeldeanlage und dem schnellen Handeln der Teilnehmer*innen konnten 61 Personen das Haus rechtzeitig und unverletzt verlassen.</p>



<p>Unser Dank gilt den rund 140 Einsatzkräften der Feuerwehr, dem Notfallteam des Arbeiter-Samariter-Bundes, dem DRK und allen Menschen, die sich vor Ort um die Betreuung der Betroffenen gekümmert haben. Darüber hinaus der lokalen Seelsorge der Feuerwehr.</p>



<p>Max, wir werden dich nicht vergessen.</p>



<p></p>
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